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Mobile Terahertz-Geräte |
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![]() Einziges Problem bisher: Der Bau von Sendern und Empfängern ist aufwendig und kostspielig. Die IPM-Forscher haben nun die Geräte mobil gemacht. Zur Erzeugung der THz-Wellen verwenden sie einen Femtosekundenlaser, der extrem kurze Infrarot-Lichtblitze aussendet. Das gepulste Licht wird auf einen Halbleiter gerichtet, wo es Elektronen anregt, die daraufhin Terahertz-Wellen abstrahlen. Bei bisher üblichen Apparaturen läuft das Laserlicht frei durch den Raum, was die Messungen unflexibel und erschütterungsempfindlich macht. Die Fraunhofer-Experten nutzen zur Führung der THz-Wellen dagegen eine Glasfaser, wie man sie in ähnlicher Form auch für die Datenübertragung nutzt. Problem dabei wiederum: Die Lichtpulse verlieren an Schärfe, weil die langwelligen Bestandteile die kurzwelligen überholen. Diesen Effekt hat man nun am IPM mit speziellen Leitungen und verschiedenen Modifikationen kompensiert. Laut IPM-Experten Joachim Jonuscheit ist das faserbasierte System jetzt so robust, das man es einfach an eine übliche 240-Volt-Steckdose anschliessen kann. Durch die Strahlführung in einer Glasfaser erspart man sich auch eine erschütterungsfeste Unterlage. Jetzt können Sender und Empfänger, die an einem flexiblen Kabel hängen, beliebig positioniert werden. Da Erschütterungen kein Problem mehr sind, lässt sich das Gerät auch in einer Fabrikhalle einsetzen. Die Glasfaserleitungen können zudem bis zu 25 Meter überbrücken. (Bild: Fraunhofer IPM) Links: http://www.fraunhofer.de/ http://www.ipm.fraunhofer.de/ |
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